Ramadan 2014 – Ramazan 2014

Facebook Like

Ramazan-ı Şerifiniz Mübarek olsun. Arnsberg ve çevresi İmsakiyesini PDF-Dosyası olarak buradan indirebilirsiniz: Imsakiye Arnsberg 2014

Liebe Freunde von Türkiyemspor,

Am 28. Juni 2014 beginnt für die Muslime der heilige Monat Ramadan. In diesem Monat Fasten Gläubige Muslime 30 Tage lang. Das Fasten im Islam ist etwas anders als man es aus dem Christentum kennt. Während man in der Christlichen Fastenzeit im tieferen Sinne auf „Luxus“ oder „Liebgewonnenes“ verzichtet, und sich mindestens von Wasser und Brot ernähren kann, ist es im Muslimischen Fasten sehr klar und drastisch geregelt was man wann darf und was nicht. Die Fastenzeit beginnt mit dem 1. Ramadan nach Islamischer Zeitrechnung. So darf der Muslim/die Muslimin quasi von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang keine Nahrungsmittel und Flüssigkeiten zu sich nehmen. Lästige Angewohnheiten wie z. B. das Rauchen sind verboten. Auch Sexuelle Handlungen sind während des Fastens strikt verboten. Es ist sogar so klar reglementiert, das allein der immer wieder kehrende Gedanke an Essen,Trinken, Rauchen oder Sex das Fasten schädigen kann.

Bakara 2:183

Bakara 2:183

Die Verpflichtung eines Muslimes/einer Muslima zu Fasten ergibt sich aus dem Koran. In der Sure 2 Al-Baqara Vers 183 wird Sinngemäß folgendes verkündet:

„O Ihr, die Ihr glaubt! Das Fasten ist euch vorgeschrieben, sowie es denen vorgeschrieben war, die vor euch waren. Vielleicht werdet Ihr Allah (c.c.) fürchten.“

Die Ausnahmen vom Fasten begründen sich aus der Koransure 2 Al-Baqara Vers 185, in dem Sinngemäß folgendes verkündet wird: „Und wenn einer krank ist oder sich auf einer Reise befindet (und deshalb nicht fasten kann, ist ihm) eine (entsprechende) Anzahl anderer Tage (zur Nachholung des Versäumten auferlegt). Allah (c.c.) will es euch leicht machen, nicht schwer. Macht darum (durch nachträgliches Fasten) die Zahl (der vorgeschriebenen Fastentage) voll und preiset Allah (c.c.) dafür, dass er euch rechtgeleitet hat! Vielleicht werdet ihr dankbar sein.“

Nach der Überlieferung wurde im Monat Ramadan der Koran an die Menschheit gesandt. Dies wird in einer besonderen Nacht mit dem Namen Lailat al-Qadr (Nacht der Göttlichen Bestimmung) gefeiert, und wird meist in der Nacht zum 27. Ramadan begangen.

Nach der 30-tägigen Fastenzeit feiert man das Ramadanfest, was viele Deutsche als das „Zuckerfest“ kennen.  An diesem Fest gehen die Muslime morgens zum Festtags-Gebet in die Moschee, welches nach dem Morgengebet abgehalten wird. Nach diesem Gebet wird vom Imam (Muslimischer Geistlicher) die Festtags-Chutba verlesen. Diese besondere Chutba ist eine Predigt die zur Geistlichen Erbauung und der Moralischen Weiterentwicklung abgehalten wird.

Anschließend geht man nach Hause um gemeinsam mit der Familie das Fest zu feiern. Das Ramadanfest dauert drei Tage. In diesen drei Tagen besucht man Familienangehörige, Freunde und Bekannte. Die Besuchszeiten werden kurz gehalten um mit möglichst vielen menschen in Kontakt treten zu können, die man sonst nicht so oft sieht. Bei diesen Besuchen werden Süßspeisen und Getränke gereicht. Kleine Kinder bekommen meist ein Paar Geldmünzen oder -scheine zugesteckt. Muslime die Streit hatten vertragen sich wieder. Mancherorts besucht man die verstorbenen Angehörigen bereits am „Arefe“-Tag (30. Ramadan), andernorts wiederum während des dreitägigen Ramadanfestes.

Wir wünschen allen unseren Freunden Muslimischen Glaubens eine besinnliche Fastenzeit.

Wir haben einen Ramadankalender für die Gemeinde Arnsberg im PDF-Format erstellt, woraus man die Gebetszeiten und auch den Beginn und das Ende des Fastens am jeweiligen Tag ersehen kann. Einfach herunterladen und ausdrucken. Die Vervielfältigung ist ausdrücklich erwünscht. Zum download bitte hier klicken: Imsakiye Arnsberg 2014